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Die Evangelisch-lutherische Kirche in Rostock-Warnemünde ist zwar erst 1871 eingeweiht worden und der Bau damit jetzt erst 150 Jahre alt, die Geschichte der Gemeinde reicht aber bis Anfang des 13. Jahrhunderts zurück. Aus der Vorgängerkirche blieben bedeutende Ausstattungsstücke erhalten, die z. T. aber erst 1965/71 wieder aufgestellt wurden, z. B. der Altar von 1475 und die Kanzel von 1591/92. -- Dieser 80-Seiten Band skizziert die Geschichte der Gemeinde vom Mittelalter bis heute und präsentiert ihre Kunstschätze ausführlich: Sieben Beiträge von fünf Expertinnen und Experten ihrs Faches beschreiben die Prinzipalstücke und teilen dazu auch einige neue Erkenntnisse mit. Besonders hinweisen möchten wir auf die z. T. erstaunlichen Ergebnisse der Inschriftenforschung. mehr

Der Bordesholmer Altar im Dom zu Schleswig ist ist jetzt 500 Jahre alt. Das Riesenwerk wurde von der Künstlerwerkstatt des Hans Brüggeman selbst mit "1521" datiert. Es ist wohl der größte Schnitzaltar Norddeutschlands. Die Sanierung und Restaurierung des Schleswiger Doms soll im Oktober 2021 ihren Abschluss finden, passend zum Jubiläum des Altars. Vom 23.-25. September findet im Landesmuseum Schloss Gottorf und im Dom eine Tagung zu Brüggemann statt. Die meisten der 400 Figuren des Altars blieben hinter Flügeln verborgen und wurden nur an wenigen Festtagen gezeigt, näm­lich die Szenen der Passion Christi bis zum "Pfingstwunder" und Maria als "Himmelskönigin". Stets sichtbar waren hingegen der "Sündenfall" und die "Wiederkunft Christi", hier aber ohne das übliche Droh-Potential, dafür Adam und Eva gleich doppelt mit vier renaissancehaft schönen Figuren. -- Das Programm ist seit längerem Gegenstand vieler Diskussionen und Forschungen. -- Das Buch stellt die schöns­ten und rätselhaftesten der Bilder vor, dazu auch die übrigen Werke des norddeutschen Künstlers. mehr

Der Rostocker Oberbürgermeister Madsen ließ sich am 10. August 2021 ganz persönlich von unserem Autor Prof. Dr. Manfred Schukowski die Astronomische Uhr in St. Marien zu Rostock von innen und von außen ausführlich erklären. Das war schon für November 2020 geplant, musste aber wegen "Corona" mehrfach vertagt werden. -- Der glücklkche Zufall wollte es, dass knapp zwei Wochen vorher diese Uhr von der Landesregierung in Schwerin für die Tentativ-Liste zum UNESCO-WELTKULTURERBE vorgeschlagen worden war. -- Und schließlich ist vor wenigen Tagen bekannt geworden, dass der mittlerweile 93-jährige Professor am 12. September, dem "Tag des Offenen Denkmals", auch noch eine "Lobende Erwähnung" im Rahmen des Denkmalschutzpreises 2021 des Landes erhalten soll. Das Blaue Buch zu dieser ältesten noch gehenden Astronomischen Uhr der Welt (1472/75 fertiggestellt) erschien zuerst 1992 und liegt seit November 2020 in der 3., aktualisierten und erweiterten Auflage vor. Der 80-Seiten-Band ist das inhaltsreichste Buch über dieses Wunderwerk. Dennoch kostet es nur 7,90 EUR, auch als Ausdruck für den Bürgersinn, welcher eine "Wissensgesellschaft" erst ermöglicht. mehr

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Unser Kleiner Carl Larsson-Kalender ist ununterbrochen seit 1977 erschienen. Die Ausgabe für 2022 ist seit Mai 2021 lieferbar, wieder mit dem einen oder anderen wenig bekannten Bild, aber auch mit geliebten "alten Bekannten". mehr

Unser Großer Carl Larsson-Kalender ist ununterbrochen seit 1979 erschienen, die Ausgabe für 2022 ist seit Mitte Mai 2021 lieferbar, wieder mit dem einen oder anderen kaum bekannten Bild, aber auch mit geliebten "alten Bekannten". Seit 11.12.2020 ist die Ausgabe für 2021 beim Verlag ausverkauft. mehr

Jetzt wieder lieferbar: Die Herzen der Welt eroberte der schwedische Maler mit diesen Bildern von seinem Heim und Familienleben: Carl Larsson: "Unser Heim". Seit einigen Jahren konnten wir diese einzige vollständige deutsche Ausgabe des berühmten Carl Larsson-Buches nicht mehr liefern. Seit Januar 2021 ist es wieder lieferbar -- ebenso auch "Bei uns auf dem Lande", und das mit den original von Larsson dafür entworfenen Vor- und Nachsatz-Blättern. mehr

Wieder lieferbar: Carl Larsson: "Bei uns auf dem Lande" und "Unser Heim". -- Diese beiden einzigen vollständigen deutschsprachigen Ausgaben von den beiden Larsson-Büchern aus den Jahren 1899 bzw. 1906 konnten wir etliche Jahre lang unseren Lesern nicht anbieten. Seit Januar 2021 sind sie wieder lieferbar, und zwar unverändert für je 14,80 EUR. mehr

Unser Blaues Buch von Iris Kalden-Rosenfeld Tilman Riemenschneider und seine Werkstatt ist Anfang November 2019 in der 6., wiederum erweiterten und aktualisierten Auflage erschienen. Es ist immer noch die einzige lieferbare Darstellung des »Ge­samt­werks« Riemenschneiders (um 1460-1531). In die 6. Auflage wurden weitere vier Werke aufgenommen, vier bisher schwarzweiß gezeigte Bilder sind jetzt farbig reproduziert; es waren natürlich auch wieder einige Aktualisierungen vorzunehmen. Der Beschreibung der wich­tigsten Werke mit zahlreichen Detailaufnahmen folgt die Vorstellung von drei Riemenschneider-Schülern, sodann ein Katalog aller übereinstimmend als »gesichert« geltenden Werke des Meisters und seiner Werkstatt, davon er­staun­lich viele in Nordamerika. Das Vorwort schildert die Geschichte der ­Riemen­schnei­der-Ver­ehrung und -Forschung. mehr

Betreffend Dörfer in Hessen, erhielten wir am 01. Oktober 2019 die Nachricht, dass die Buchreihe, von der bisher drei Bände erschienen sind, nach wie vor (zumindest) mit Band 4 fortgesetzt werden soll. Das Landesamt für Denkmalpflege hat im Sommer 2016 den diesbezüglichen Nachlass des Autors Reinhard Reuter übernommen. Der Nachlass wird nun dort von Rebekka Schindehütte betreut. Sie konnte aber anders als noch 2018 jetzt, 2020, leider keinen Termin für das Erscheinen des 4. Bandes nennen. mehr

Unser Blaues Buch "Die alten Zechen an der Ruhr" wird ... immer aktueller? Irgendwie schon, denn im Jahr 2018 wurde die letzte Steinkohlenzeche des Reviers (Prosper Haniel in Bottrop) geschlossen - so sagte unser Buch schon seit 2008 voraus. -- Besonders aktuell aber erscheinen uns nun die Seiten über die Erfindung der RAG 1968/69. Denn dieses Projekt zur Abfederung eines Technologie-Sterbens könnte anregend sein bei der Suche nach Linderung jener Arbeitnehmer-Nöte, die wir heute in unserer Welt von Globalisierung und Digitalisierung wieder erleben: Mit der RAG-Idee wurde damals ein Übergang erfolgreich "sozialverträglich" gestaltet. Dieser Gedanke bewährte sich auch 2003-2007, als Dr. Werner Müller mit Erfindung der Evonik und der RAG-Stiftung auch das Ewigkeitslasten-Problem in den Griff nahm. Also bleibt dieses Buch aktuell, auch wenn einige Einzelheiten dort keinen Platz fanden: Denn seit der jetzt lieferbaren 6. Auflage (von 2008) sind keine eingreifenden kohlepolitischen Beschlüsse für den Steinkohlenbergbau mehr gefasst worden (die jüngsten kamen Anfang Dezember 2007 zustande). Außerdem gilt nach wie vor: Dieses Lesebuch, Nachschlagewerk und Bilderbuch in einem behandelt nahezu alle Aspekte einer Schlüsselindustrie der Zeit zwischen etwa 1850 und 2008. Die ersten 130 Seiten sind eine Geschichte des Ruhrbergbaus von der Frühzeit bis heute als Wirtschafts-, Sozial- und Technik-Geschichte, darin Kapitel über die Gewerkschaften seit dem 19. Jh., über den "Kampf an der Ruhr" der 1920er, die NS-Zeit und das "Zechensterben" der 1960er Jahre, aber auch die Schilderung der wechselnden Perspektiven bis zu den Planungen mit Blick auf die "Ewigkeitslasten" der Ruhrkohle sowie Probleme des Klimawandels wie der globalen Energiewirtschaft. Der Katalogteil bietet "Lebensgeschichten" von 477 Zechen vom Mittelalter bis heute: Zechen und Schachtnamen, Förderkapazität, Beschäftigte, technische Neuerungen, Erst-Einsätze, bauliche Besonderheiten, besondere Ereignisse, Stilllegungen, Denkmalschutz und Umweltschutz. Sehr nützlich ist das ausführliche Glossar der Fachausdrücke. Übrigens schreibt die 6. Auflage nicht nur die Geschichte bis Ende 2007 fort, sondern erweitert das ohnehin reiche Bildprogramm mit seinen vielen historischen Fotos, hauptsächlich aus den 1950er bis 1990er Jahren, um einen 8-seitigen Foto-Exkurs zum Thema "Zollverein Weltkulturerbe". mehr

Ein Gedenkblatt für Thea Altaras Unser Gedenken gilt für immer Thea Altaras (Zagreb 11. März 1924 - Gießen 28. September 2004). - Mit unglaublichem Engagement tat Thea Altaras das, was eigentlich andere an ihrer Stelle hätten tun müssen. Ihr haben wir es zu verdanken, dass ein Teil der bösesten deutschen Geschichte Aufklärung fand. - Behutsam, ohne Hass, manchmal mit viel Trauer im Herzen forschte Thea Altaras nach dem Schicksal der einst über vierhundert Synagogen in Hessen, besonders auch nach 1945. Tief beschämt mussten wir durch ihre Suche erkennen, wie gründlich der deutsche Antisemitismus in den Städten und Dörfern gewütet hatte und mancherorts bis heute noch (und vielerorts wieder!) zu spüren ist. Wir sind Dr. phil. h. c. Dipl.-Ing. Architektin Thea Altaras zu tiefem Dank verpflichtet. - Die Arbeiten an der Neuausgabe ihres Buches "Synagogen und jüdische Rituelle Tauchbänder in Hessen - Was geschah nach 1945?" hat sie kurz vor ihrem Tod vollendet - bis auf die Bildredaktion. Ihr Lebenswerk, das Buch "Synagogen in Hessen - Was geschah seit 1945?", liegt seit 2007, herausgegeben aus dem Nachlass, in einer stark erweiterten und kombinierten Neuausgabe vor. Am 27.9.07 wurde das Buch im Rahmen einer Gedenkfeier für Thea Altaras im Netanya-Saal des Alten Schlosses in Gießen der Öffentlichkeit vorgestellt. Einmalig an der Neuausgabe sind vor allem ihre Berichte über das, was Thea Altaras in den Jahren nach dem ersten Erscheinen ihres Buches, 1988 bis 2004, erfahren hat in den Städten und Dörfern, die sie immer wieder besucht hat. mehr

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