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Alle reden jetzt schon von "100 Jahre Bauhaus", obwohl das Gründungsdatum erst im Frühjahr 1919 liegt. -- Unser Buch von Peter Bläsing "Architektur der Zwanziger Jahre / Ein Vermächtnis in Gefahr" schmälert nicht die Bedeutung des Bauhauses, wenn es die wichtigsten Bauten in den Zusammenhang des Jahrzehnts stellt. Peter Bläsing beantortet vor allem die Frage "Was blieb von den Bauten?", indem er alle 248 Bauwerke aufspürte, die Walter Müller-Wulckow 1929 in seinen Blauen Büchern zur "Deutschen Baukunst der Gegenwart" vorstellte. Die neuen Fotos stellt das Buch von Bläsing den alten Aufnahmen aus mglichst demselben Blickwinkel wie damals gegenüber, und zwar im Ortsalphabet. Dieses Taschenbuch mit 300 Seiten und 670 Abbildungen kann deshalb auch ein guter Reiseführer sein. mehr

Unser Blaues Buch "Die alten Zechen an der Ruhr" wird ... immer aktueller? Irgendwie schon, denn im Jahr 2018 wird die letzte Steinkohlenzeche des Reviers (Prosper Haniel in Bottrop) geschlossen werden - so sagt unser Buch schon seit 2008 voraus und so geht diese Vorhersage momentan durch alle Medien. Besonders aktuell aber erscheinen uns nun die Seiten über die Erfindung der RAG 1968/69. Denn dieses Projekt zur Abfederung eines Technologie-Sterbens könnte anregend sein bei der Suche nach Linderung jener Arbeitnehmer-Nöte, die wir heute in unserer Welt von Globalisierung und Digitalisierung wieder erleben: Mit der RAG-Idee wurde damals ein Übergang erfolgreich „sozialverträglich“ gestaltet. Dieser Gedanke bewährte sich auch 2003-2007, als Dr. Werner Müller mit Erfindung der Evonik und der RAG-Stiftung auch das Ewigkeitslasten-Problem in den Griff nahm. Also bleibt dieses Buch aktuell, auch wenn einige Einzelheiten dort keinen Platz fanden: Denn seit der jetzt lieferbaren 6. Auflage (von 2008) sind keine eingreifenden kohlepolitischen Beschlüsse mehr gefasst worden (die jüngsten kamen Anfang Dezember 2007 zustande). Außerdem gilt nach wie vor: Dieses Lesebuch, Nachschlagewerk und Bilderbuch in einem behandelt nahezu alle Aspekte einer Schlüsselindustrie der Zeit zwischen etwa 1850 und 2008. Die ersten 130 Seiten sind eine Geschichte des Ruhrbergbaus von der Frühzeit bis heute als Wirtschafts-, Sozial- und Technik-Geschichte, darin Kapitel über die Gewerkschaften seit dem 19. Jh., über den „Kampf an der Ruhr“ der 1920er, die NS-Zeit und das „Zechensterben“ der 1960er Jahre, aber auch die Schilderung der wechselnden Perspektiven bis zu den Planungen mit Blick auf die „Ewigkeitslasten“ der Ruhrkohle sowie Probleme des Klimawandels wie der globalen Energiewirtschaft. Der Katalogteil bietet „Lebensgeschichten” von 477 Zechen vom Mittelalter bis heute: Zechen und Schachtnamen, Förderkapazität, Beschäftigte, technische Neuerungen, Erst-Einsätze, bauliche Besonderheiten, besondere Ereignisse, Stilllegungen, Denkmalschutz und Umweltschutz. Sehr nützlich ist das ausführliche Glossar der Fachausdrücke. Übrigens schreibt die 6. Auflage nicht nur die Geschichte bis Ende 2007 fort, sondern erweitert das ohnehin reiche Bildprogramm mit seinen vielen historischen Fotos, hauptsächlich aus den 1950er bis 1990er Jahren, um einen 8-seitigen Foto-Exkurs zum Thema „Zollverein Weltkulturerbe“. mehr

Betreffend Dörfer in Hessen, erhielten wir während der Frankfurter Buchmesse endlich eine gute Nachricht: Die Buchreihe, von der bisher drei Bände erschienen sind, wird (zumindest) mit Band 4 fortgesetzt. Das Landesamt für Denkmalpflege hat im Sommer 2016 den diesbezüglichen Nachlass des Autors Reinhard Reuter übernommen. Der Nachlass wird nun dort von Rebekka Schindehütte betreut. Im Herbst 2018 erwartete Frau Schindehütte, dass der 4. Band Ende 2019 erscheinen soll. -- Bleibt zu hoffen, dass ein Band über Südhessen dann auch folgen kann. mehr

Der Große Carl Larsson-Kalender 2019 ist erschienen, und zwar am 10. Mai 2018, und das zum 40. Mal (seit1979). Die Ausgaben für 2019 sind seit 10. Mai 2018 lieferbar, aber für unsere Freunde haben wir von den Ausgaben für 2018 noch einige wenige Exemplare reserviert: „Der Kleine Carl Larsson-Kalender 2018“ ist unter der ISBN 978-3-7845-9807-9 noch erhältlich, „Der Grosse Carl Larsson-Kalender 2018“ auch, und zwar unter der ISBN 978-3-7845-9817-8. Sollte Ihr Buchhändler Schwierigkeiten haben, Ihren Kalender zu besorgen, dann rufen Sie unser Verlagsbüro an: Tel. 06174-7333, wir helfen Ihnen gern weiter. mehr

Unser Kleiner Carl Larsson-Kalender ist nun ununterbrochen seit 1977 erschienen (der "Große Carl Larsson-Kalender 2019" ist dessen 40. Ausgabe). Die Ausgaben für 2019 sind seit 10. Mai 2018 lieferbar, aber für unsere Freunde haben wir von den Ausgaben für 2018 noch einige wenige Exemplare reserviert: „Der Kleine Carl Larsson-Kalender 2018“ ist unter der ISBN 978-3-7845-9807-9 noch erhältlich, „Der Grosse Carl Larsson-Kalender 2018“ auch, und zwar unter der ISBN 978-3-7845-9817-8. Sollte Ihr Buchhändler Schwierigkeiten haben, Ihren Kalender zu besorgen, dann rufen Sie unser Verlagsbüro an: Tel. 06174-7333, wir helfen Ihnen gern weiter. mehr

Rostock feiert im gesamten Jahr 2018 ein Doppeljubiläum: 800 Jahre Stadtrecht und 600 Jahre Universität. Es taf sich gut, dass die Kalenderscheibe der Astronomischen Uhr in St. Marien zu Rostock zum 1.1.2018 ausgewechselt werden musste, die nun wieder bis zum Jahr 2150 (!) gültig sein wird. Das Blaue Buch zu dieser ältesten noch gehenden Astronomischen Uhr der Welt (1470/73 fertiggestellt, ein Vorgängerbau wird schon 1379/80 erwähnt) erschien zuerst vor 25 Jahren (1992) und liegt inzwischen in der 2., aktualisierten und erweiterten Auflage von 2010 vor. Der 64-Seiten-Band ist, das müssen wir zugeben, trotz seiner über 100 Abbildungen (davon 75 in Farbe) nicht wirklich „jubiläumsgerecht“. Aber das Buch hat den Vorteil, nicht nur die Technik der Uhr zu erklären, sondern auch die Astronomie, Entstehungsgeschichte und Kunstgeschichte der Uhr sowie vor allem den Zeitgeist, aus dem heraus sie entstanden ist und kontinuierlich weiter gepflegt wurde. Und dabei hat unser Buch einen Preis von nur 6,90 EUR, der zu jenem Bürgersinn passt, welcher eine „Wissensgesellschaft“ erst ermöglicht. (ISBN 978-3-7845-1236-5) mehr

Hajeks Farb-Bad in Königstein ist im September 2017 in den Online-Katalog SOSBRUTALISM "www.sosbrutalism.org/cms/17686130" aufgenommen worden – eine weltweite Plattform zur Erfassung und Rettung gefährdeter Bauwerke des "Brutalismus". Bis 2. April 2018 wurde im DAM Deutschen Architektur Museum Frankfurt eine gleichnamige Ausstellung gezeigt, anschließend im Architekturzentrum Wien. Dabei gehört das Königsteiner Kurbad (Ausschreibung 1970, Einweihung 1977) der Architekten Geier + Geier (Stuttgart) und des Künstlers Otto Herbert Hajek wegen seines besonderen Farbkonzepts im strengen Sinn nicht zum "Brutalismus". Dieser Bau ist aber ein wichtiger Reflex auf diese Architekturgruppe. mehr

Zur Justinuskirche in Frankfurt a.M.-Höchst haben wir seit 2011 ein Blaues Buch angekündigt --- seit 28. Juni 2017 ist das Buch lieferbar, und zwar als Paperback (Titelnr. 4665-0) und als Ganzleinen-Ausgabe (Titelnr. 4666-7)! Dr. Wolfgang Metternich hat eine Fülle von Bildern zusammengestellt - statt der vorgesehenen etwa 100 Bilder zeigen wir nun 245 (inkl. Grundrisse und Pläne), davon 179 farbig. Erst im März 2017 kam die überlebensgroße Skulptur des thronenden St. Antonius Abbas aus der Restaurierungswerkstatt des Denkmalamts zurück in die Kirche, wobei sich die geradezu einmalige Besonderheit und hohe Qualität dieses 1485 datierten und ausschließlich aus einem einzigen Walnuss-Baumstamm gearbeiteten Kunstwerks offenbarte. Noch seltener dürfte die kleine Bronzeskulptur eines Corpus Christi aus dem 10. Jh. sein, die vor einigen Jahren der Justinuskirche gestiftet wurde, weil sie höchstwahrscheinlich dem ehemaligen Antoniterkloster in Roßdorf bei Hanau zuzuordnen ist. mehr

Unser Blaues Buch von Iris Kalden-Rosenfeld Tilman Riemenschneider und seine Werkstatt ist im März 2015 in der 5., wiederum erweiterten und aktualisierten Auflage erschienen. Drei Bildwerke wurden zusätzlich in den Katalog aufgenommen: der Kruzifixus in Prichsenstadt, Maria und Johannes in Kiedrich und ein Fragment eines Sippenaltars aus bayerischem Privatbesitz. mehr

Ein Gedenkblatt für Thea Altaras Unser Gedenken gilt für immer Thea Altaras (Zagreb 11. März 1924 - Gießen 28. September 2004). - Mit unglaublichem Engagement tat Thea Altaras das, was eigentlich andere an ihrer Stelle hätten tun müssen. Ihr haben wir es zu verdanken, dass ein Teil der bösesten deutschen Geschichte Aufklärung fand. - Behutsam, ohne Hass, manchmal mit viel Trauer im Herzen forschte Thea Altaras nach dem Schicksal der einst über vierhundert Synagogen in Hessen, besonders auch nach 1945. Tief beschämt mussten wir durch ihre Suche erkennen, wie gründlich der deutsche Antisemitismus in den Städten und Dörfern gewütet hatte und mancherorts bis heute noch (und vielerorts wieder!) zu spüren ist. Wir sind Dr. phil. h. c. Dipl.-Ing. Architektin Thea Altaras zu tiefem Dank verpflichtet. - Die Arbeiten an der Neuausgabe ihres Buches "Synagogen und jüdische Rituelle Tauchbänder in Hessen - Was geschah nach 1945?" hat sie kurz vor ihrem Tod vollendet - bis auf die Bildredaktion. Ihr Lebenswerk, das Buch "Synagogen in Hessen - Was geschah seit 1945?", liegt seit 2007, herausgegeben aus dem Nachlass, in einer stark erweiterten und kombinierten Neuausgabe vor. Am 27.9.07 wurde das Buch im Rahmen einer Gedenkfeier für Thea Altaras im Netanya-Saal des Alten Schlosses in Gießen der Öffentlichkeit vorgestellt. Einmalig an der Neuausgabe sind vor allem ihre Berichte über das, was Thea Altaras in den Jahren nach dem ersten Erscheinen ihres Buches, 1988 bis 2004, erfahren hat in den Städten und Dörfern, die sie immer wieder besucht hat. mehr

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