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Die Justinuskirche in Frankfurt am Main-Höchst
Von Wolfgang Metternich, 112 Seiten, 245 Abb., davon 179 farbig. 24,5 x 17 cm, Paperback in Fadenheftung.
ISBN 3-7845-4665-0, 14.80 EUR
in Vorbereitung (ca. Juni 2017)

Die Justinuskirche in Frankfurt am Main-Höchst blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Basilika des 9. Jahrhunderts mit ihren nördlich der Alpen einzigartigen Kapitellen ist neben den späteren Um- und Anbauten nahezu vollständig erhalten, was allein schon einen Besuch rechtfertigt.
In der späten Gotik erhielt die Kirche mit dem hohen Chor und den Langhauskapellen nach außen hin weitgehend ihre heutige Gestalt. Maßgebend dabei war das Engagement der in Höchst ansässigen, sehr bedeutenden Niederlassung des Antoniter-Ordens.
In der Innenausstattung der ununterbrochen katholischem Gottesdienst vorbehaltenen Kirche aber haben alle Jahrhunderte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert ihre Spuren und hochrangige Kunstwerke hinterlassen: Altäre, Grabdenkmäler, Skulpturen und eine reiche liturgische Ausstattung, darunter die romanischen Skulpturen des 11. Jahrhunderts und der späten Gotik sowie der nach Motiven Martin Schongauers gemalte Kreuzaltar von 1485 und die gewaltige Schaubühne des barocken Hochaltares sowie eine der besten Konzertorgeln Deutschlands. Seine lange Geschichte und qualitätvollen Kunstwerke haben dem Gotteshaus den Ehrentitel „Bauwerk von nationaler Bedeutung“ eingetragen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Justinuskirche mit viel Engagement und großen Spendenmitteln umfassend restauriert. Sie präsentiert sich und ihre Kunstwerke heute in altem Glanz.

Das Buch vermittelt einem breiten Leserkreis die lange und faszinierende Geschichte der Kirche und erläutert die zahlreichen herausragenden Kunstwerke in den alten Mauern. Zugleich wird dem Leser die neueste Forschung und Information über die Kirche mit zahlreichen Texten und Bildern angeboten.
Der Autor, Dr. Wolfgang Metternich, Kunsthistoriker und Archivar, trat mit mehreren viel beachteten Veröffentlichungen zu kunstgeschichtlichen Themen hervor. Seit Jahrzehnten ist er außerdem der beste Kenner der Geschichte und Kunstgeschichte des alten Höchst am Main, das 1928 nach Frankfurt eingemeindet wurde.

Aus dem Inhalt: Topographie, Gründung, historische Quellen und Literatur – Die karolingische Kirche, Säulen, Kapitelle und Kämpfer, die Ostteile – Die Erneuerung der Justinus­kirche in der Epoche der Kirchen­reform – Die Erwei­te­rung der Kirche im 15. Jahr­hundert, das Nordportal und seine Skulpturen, der Hallen-Chor – Die Jus­ti­nuskirche vom 16. Jh. bis 1803 – Verän­de­rungen vom 19. Jh. bis heute – Die Aus­stattung, Antoniusfigur, Chorgestühl, Kreuz­altar, Gemälde des 17. und 18. Jh., Grab­denkmäler, Ausstattung des Barock, Orgel, Glocken, Altargerät, Paramente, Leuchter, Glasmalerei – Literatur – Zeittafel.

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